E-Mail-Validator

Prüfen Sie eine E-Mail-Adresse, bevor Sie sie verwenden. Unser Tool validiert die Syntax, prüft die Domain auf gültige MX-Records und erkennt Wegwerf-Adressen, Rollen-Postfächer und Tippfehler — der Teil vor dem @ verlässt dabei nie Ihren Browser.

Datenschutz: Zur MX-Prüfung wird nur der Domain-Teil abgefragt. Der Teil vor dem @ verlässt Ihren Browser nicht.

Wie prüft man eine E-Mail-Adresse auf Gültigkeit?

Warum E-Mail-Adressen vor dem Versand prüfen?

Jede E-Mail an eine ungültige Adresse landet als Bounce zurück — und jeder Bounce kostet. Große Provider wie Google, Yahoo und Microsoft bewerten die Absender-Reputation einer Domain unter anderem anhand der Bounce- und Beschwerderate. Wer regelmäßig an nicht existierende oder vertippte Adressen sendet, riskiert, dass auch legitime Nachrichten zunehmend im Spam-Ordner landen. Eine Validierung vor dem Versand hält Verteilerlisten sauber, senkt die Bounce-Rate und schützt die E-Mail-Zustellbarkeit — besonders bei Newslettern, Rechnungen und automatisierten Benachrichtigungen aus Fachanwendungen.

Syntax, Domain und Zustellbarkeit sind drei Ebenen

Eine Adresse kann syntaktisch einwandfrei und trotzdem nicht zustellbar sein. Die Syntaxprüfung stellt lediglich fest, ob die Struktur nach RFC 5321 stimmt: ein lokaler Teil, ein @-Zeichen und eine formal gültige Domain. Ob diese Domain überhaupt E-Mails empfängt, ist eine zweite Frage — und ob das konkrete Postfach existiert, eine dritte. „Syntaktisch gültig" bedeutet also keineswegs „tatsächlich zustellbar". Genau diese Unterscheidung nimmt der Validator vor: Format, Domain-Erreichbarkeit und Plausibilität werden getrennt bewertet.

Was MX-Records über eine Domain verraten

Ob eine Domain E-Mails empfangen kann, zeigt der MX-Record im DNS. Er benennt die zuständigen Mailserver und deren Priorität. Fehlt ein MX-Eintrag vollständig, ist die Domain in der Regel gar nicht für E-Mail eingerichtet — Adressen auf ihr sind mit hoher Wahrscheinlichkeit unzustellbar. Der Validator fragt den MX-Record der Domain ab und markiert Adressen ohne empfangsbereite Mailserver entsprechend. Zusätzlich erkennt er häufige Tippfehler in bekannten Domains, etwa gmail.de statt gmail.com oder gmaill.com.

Wegwerf-Adressen und rollenbasierte Postfächer

Nicht jede technisch gültige Adresse ist für Ihre Zwecke brauchbar. Wegwerf-Adressen von Diensten wie mailinator.com existieren nur für wenige Minuten und werden häufig genutzt, um Anmeldebestätigungen abzugreifen, ohne eine echte Adresse preiszugeben. Rollenbasierte Postfächer wie info@, support@ oder noreply@ erreichen dagegen keine einzelne Person, sondern ein Funktionskonto — für persönliche Ansprache und Double-Opt-in-Verfahren ungeeignet. Der Validator kennzeichnet beide Kategorien, damit Sie bewusst entscheiden können.

Warum kein Tool die Existenz des Postfachs garantiert

Ein vollständiger Nachweis, dass ein bestimmtes Postfach existiert, ließe sich nur über einen SMTP-Dialog mit dem Zielserver führen. Diese Methode ist in der Praxis unzuverlässig: Viele Mailserver antworten aus Schutz vor Adress-Ernte (Directory Harvesting) mit accept-all oder verweigern die Auskunft grundsätzlich. Ein negatives Ergebnis wäre also nicht belastbar, ein positives auch nicht. Deshalb verzichtet der Validator bewusst auf SMTP-Verifikation und liefert stattdessen eine ehrliche Wahrscheinlichkeitsaussage aus Syntax, MX-Prüfung und Plausibilität.

Datenschutz: Nur die Domain wird abgefragt

Der lokale Teil einer Adresse — alles vor dem @ — bleibt vollständig in Ihrem Browser und verlässt Ihr Gerät nicht. Für die MX-Prüfung wird ausschließlich der Domain-Teil an den Server übermittelt. Personenbezogene Bestandteile der Adresse werden also gar nicht erst verarbeitet, was den Grundsätzen der DSGVO zur Datenminimierung entspricht. Wie Ihre eigene Domain vor Missbrauch für Phishing geschützt ist, zeigt ergänzend der E-Mail Security Check.

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